Christian Dietz: vom Journalisten zum Neuromarketing-Speaker
Angefangen hat alles mit Texten. Heute führt Christian Dietz die Agentur NEUBLCK und erklärt als Redner und Keynote Speaker, was im Kopf von Kund:innen passiert, wenn sie sich entscheiden. Mit Humor, eigenen Bildern und FRED, dem roten Gehirn mit Brille.
Angefangen hat alles mit Texten. Schon als Schüler schrieb Christian Dietz, Jahrgang 1981, für das Main-Echo. Während seines Zivildienstes im Nationalpark Berchtesgaden führte er Besuchergruppen durch die Natur und unterstützte die Pressearbeit. Eine praktische Vorbereitung auf die Rednerbühne, auch wenn damals noch Berge und Steinadler die Hauptrollen spielten.
Es folgten ein Studium des Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, ein Abschluss als Fachwirt Public Relations und ein MBA in Communication & Leadership an der Quadriga Hochschule Berlin. Komplexe Themen so aufbereiten, dass andere gern zuhören: Das zieht sich seitdem durch seine Laufbahn. In eine einzige Schublade passt er damit nicht. Für Neuromarketing wäre eine ohnehin etwas knapp.
Mehr als 20 Jahre Neuromarketing im Agenturalltag
Seine Werbe- und Digitalagentur NEUBLCK ist seit mehr als 20 Jahren am Markt. Mit einem rund 20-köpfigen Team arbeitet der Agenturinhaber für mittelständische Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Kund:innen aus zahlreichen B2B- und B2C-Branchen. Der Schwerpunkt: Neuromarketing, also Kampagnen und Konzepte, die im Gehirn ankommen und sich im Umsatz bemerkbar machen. Dieses Wissen gibt er in Vorträgen, Seminaren und Workshops weiter. Beim OMT leitet er regelmäßig das Neuromarketing-Seminar.
Daneben ist er Mitbegründer mehrerer Start-ups und Beirat des Company Builders LABS.ruhr. Viele Jahre engagierte er sich bei Round Table Düren und verantwortete das deutschlandweite Mitgliedermagazin ECHO. Heute ist er bei Old Tablers Deutschland und Rotary International aktiv.
Christian Dietz ist immer wieder gern gesehener Gast in verschiedenen Podcasts. Hier ein Auszug.
Zu Gast bei Mittelstand hautnah – Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer Host: Christian Rahn
Warum Vertrauen im Vertrieb stärker wirkt als Überzeugung – Neuromarketing im Mittelstand
8. September 2026 · 31 Minuten
Warum kaufen Menschen, obwohl sie Angst vor einer Fehlentscheidung haben? Im Gespräch mit Christian Rahn erklärt Christian Dietz, warum Vertrauen im Vertrieb mehr bewirkt als Druck und wie Mittelständler es mit klaren Botschaften und echten Kundenstimmen aufbauen.
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Marken machen Moneten: Starke Markenkommunikation als Umsatztreiber
Januar 2026
Folge 295: Mario Jung spricht mit Christian Dietz über gehirngerechtes Marketing und darüber, warum viele Unternehmen ihre Kommunikation noch an der eigenen Marke ausrichten statt daran, wie das Gehirn entscheidet.
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Zum Beispiel „Die bunte Seite der Macht“, „Sabotage im Kopf“, „Neuromarketing für den Mittelstand“, „Marken. Machen. Moneten.“, „Das Neuro-Conversion-Framework“ und „Die DNA Ihrer Marke“. Das sind Beispiele, keine feste Liste: Christian Dietz stimmt Thema, Inhalte und Schwerpunkte individuell auf Ihre Veranstaltung ab.
Bietet Christian Dietz auch Seminare und Workshops an?
Ja. Alle Themen lassen sich als Seminar oder Workshop vertiefen, auch als Inhouse-Format. Beim OMT leitet er regelmäßig das Neuromarketing-Seminar.
Für welches Publikum eignen sich seine Vorträge?
Für Marketing- und Vertriebsteams ebenso wie für Geschäftsführung, Mitarbeiter:innen und ein breites Publikum. Vorkenntnisse braucht niemand.
Kann Christian Dietz einen Vortrag an unsere Veranstaltung anpassen?
Ja. Beispiele und Schwerpunkte stimmt er auf Branche, Publikum und Anlass ab.
Hält Christian Dietz Vorträge auch per Video?
Ja, grundsätzlich schon. Aber vor Ort ist es immer besser.
Wo stand Christian Dietz schon auf der Bühne?
Unter anderem bei OMT, Campixx, Digital Bash und AFS+ sowie bei vielen Unternehmen wie TRIONI oder LABS.ruhr. Im OMT-Speakerportal steht er bei 4,9 von 5 Sternen.
Kann man Christian Dietz auch für einen Vortrag bei einem Service Club buchen?
Ja. Christian Dietz ist selbst Rotarier und kennt die Abende in Service Clubs aus eigener Erfahrung. Für Rotary Clubs steht sein Vortrag „Neuromarketing: Wie Werbung Entscheidungen lenkt“ auch in der Rotary-Vortragsbörse. Lions, Round Table, Old Tablers und andere Clubs fragen einfach direkt an.
Wer ist FRED?
FRED ist ein rotes Gehirn mit Brille und Christians ständiger Begleiter auf der Bühne. Mit ihm erklärt er, wie wir Entscheidungen treffen.
Wie lange dauert ein Vortrag?
In der Regel 30 bis 60 Minuten, abgestimmt auf Ihr Programm.
Kann man Christian Dietz auch für englischsprachige Keynotes buchen?
Ja. Alle Vorträge gibt es auf Anfrage auch auf Englisch.
Wie kann ich Christian Dietz als Speaker buchen?
Am schnellsten über das Anfrageformular oder telefonisch unter 0221 29248 70. Im Vorgespräch klären wir, wer im Publikum sitzt und was hängen bleiben soll. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot.
Was kostet es, Christian Dietz als Redner zu buchen?
Das hängt von Format, Dauer und Anlass ab. Nach dem Vorgespräch bekommen Sie ein klares schriftliches Angebot.
Kann man Christian Dietz auch in Österreich und der Schweiz buchen?
Ja. Christian Dietz spricht im ganzen deutschsprachigen Raum, auf Wunsch auch auf Englisch.
Lässt sich Christian Dietz auch kurzfristig als Redner buchen?
Am besten mit drei Monaten Vorlauf. Kurzfristige Termine klappen oft trotzdem, fragen Sie einfach an.
Fragen zu Technik, Vorlauf und Reisekosten beantwortet die Anfrageseite.
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Sie suchen einen Redner, der Neuromarketing verständlich, unterhaltsam und mit konkretem Nutzen auf die Bühne bringt? Ich stimme Beispiele und Schwerpunkte auf Ihr Publikum und Ihren Anlass ab.
Schreiben Sie mir kurz, worum es geht. Ich melde mich meist innerhalb von 48 Stunden.
Social Media
Neu auf Instagram und LinkedIn
Was Christian Dietz zwischen zwei Bühnen beschäftigt. Mehr gibt es auf Instagram und LinkedIn.
Vielleicht bin ich das auch so ein ganz klein bisschen selbst Schuld. Kann ich gut mit leben ;-) Und mit diesem tollen Feedback nur noch mehr:
Ellen M. "Ein spannender Blick darauf, wie schnell wir Menschen mit Informationen überfordern können – und wie wichtig es ist, Kommunikation entsprechend anzupassen."
Beatrix Kluge: "[Christian hat] einmal mehr gezeigt, dass Optimierung nicht nur aus Zahlen, Tests und technischen Stellschrauben besteht. Menschen bleiben Menschen. Auch im Online-Shop, ich habe mich da wiedererkannt."
Astrid Unverricht: "Auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Die Präsentation war klasse, Fred 🧠 und natürlich der Handschellen-Shop. Da waren die Zuhörer selbst nachmittags noch aufmerksam."
🧠 FRED und ich sagen DANKE dafür und für noch so viel mehr:
🙏 Mario Jung ✓ und das OMT-Team: Danke für einen würdigen letzten OMT in der Pyramide.
🙏 Julia Weißbach, Eduard Albrecht, Sarah Sunderbrink, Prof. Michael Hartmann und alle anderen aus dem Website-Clinic-Team: War cool mit euch! Und danke, dass ich meine Perspektive mit einbringen konnte!
Und jetzt kommst Du: Was haben die Handschellen mit dir gemacht? Und hätte ich sie am Ende verlosen sollen? 😎
📸 Danke für die tollen Fotos an: Luisa Reim aus meinem NEUBLCK-Team sowie Peter Krausgrill und Charline Iacono vom OMT.Auf LinkedIn ansehen →
Aber das Feedback hat mir dann doch die Schuhe ausgezogen. Wobei nein, eigentlich bin ich seitdem 10 Zentimeter größer. 😂 Also quasi Sneakers aus und Pömps an. Ihr wisst schon, was ich meine. 🕺
➡️ Vielen Dank, liebe Kathrin Pütz für diese Zeilen!
Und für alle, die auch mal Bock auf dieses "Pflichtprogramm für jeden Marketer" haben: Am 10.11. gibt's den letzten Termin für dieses Jahr beim OMT in Frankfurt. Termine für 2027 sind gerade in der Planung.Auf LinkedIn ansehen →
Ich würde mich gerne mit anderen treffen und vernetzen, Kaffee-Trinken, Selfie machen. Und auch neue Leute kennenlernen!
Vielleicht könnte der Post auch Kontakte motivieren, andere Kontakte hier zu markieren, die ich noch nicht kenne, aber die hier sind.
Es darf aber nicht so künstlich overhyped klingen. Und unter gar keinen Umständen darf der Satz drin vorkommen „Das ändert alles.“
Den liest man rund um KI aktuell so häufig und er kotzt mich einfach nur an. Aber darf man das so deutlich auf LinkedIn schreiben?
Naja, wär ja cool, wenn ich mich mit ein paar Leuten dazu austauschen könnte.
Oder auch einfach nur, wie man Neuromarketing und KI verbinden kann. Bekommste‘ hin, oder brauch ich Dich dieses Mal vielleicht gar nicht? 😎Auf LinkedIn ansehen →
Früher ging's ins Reisebüro, heute buchst Du online. Günstiger, klar. Aber FREDs Gesundheit leidet: Bei „Nur noch 1 Zimmer verfügbar" kriegt sein limbisches System Schnappatmung. Der Teil im Kopf, der fühlt, bevor er rechnet.
@fred_thebrain und ich schauen kurz rein, bevor wir in die Badehose hüpfen: 🤓
1. Ich suche ein Hotel. Schöne Bilder, gute Bewertungen. Gedanklich liege ich schon am Pool, Krimi in der einen Hand, was Spritziges in der anderen.
2. Dann die Zimmerauswahl. „Nur noch 1 Zimmer auf unserer Seite verfügbar." Schweißperlen.
3. Meine Frage ändert sich. Aus „Soll ich buchen?" wird „Wenn ich jetzt nicht buche, ist es weg." 🤯
4. Damit kippt die Rechnung. Verluste wiegen bei uns ungefähr doppelt so schwer wie ein gleich großer Gewinn. Danke, Steinzeit.
5. Knappheit plus Konkurrenz, fertig ist der Druck. Ich habe gebucht. Natürlich.
Deshalb: Wer über Vorteile spricht, wird verglichen. Wer über das Wegfallen spricht, wird gebucht.
🚨 Für Dein Unternehmen heißt das: Verlust-Framing funktioniert auch in Minden. Ein befristetes Angebot, eine Kapazität, die tatsächlich knapp ist. Eine Bedingung – es muss stimmen. Erfundene Knappheit merkt FRED spätestens beim zweiten Besuch.
🚨 Genau dafür bauen wir bei @neublck Signale, die spürbar sind und trotzdem wahr. Weil ein starker Hebel nur so lange trägt, wie er glaubwürdig bleibt.Auf Instagram ansehen →
Dann hätte die Marke etwas geschafft, wovon viele träumen: Sie wäre zum mentalen Standard ihrer Kategorie geworden.
Jeder googelt, obwohl er vielleicht bei Bing sucht. Jeder fragt nach einem Tempo, bekommt aber ein Taschentuch von soft & sicher.
➡️ Der Markenname ist zum Synonym für eine ganze Produktkategorie geworden.
Wie das auch für Euer Produkt funktionieren kann, erklären @fred_thebrain und ich Euch einmal genauer:
1. Für eine mentale Kategorienführerschaft müsst ihr kein Marktführer sein. Ihr müsst „nur“ ins Gehirn Eurer Kunden und dort Eure Marke möglichst fest mit der Produktkategorie verdrahten.
2. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Unser Gehirn hat wenig Lust, vor jedem Kauf einen kleinen Stiftung-Warentest-Test durchzuführen. Der erste Eindruck zählt an dieser Stelle. Was sich bewährt hat, wird gerne wiederholt: Situation → bekannte Marke → zugreifen.
3. Macht Euch leicht sprechbar. Nichts ist so wichtig als eine Marke, mit der man natürlich ganze Sätze bilden kann. Dieser Brand Codes ist die starke Abkürzung ins Gedächtnis. Und dann auch optisch und inhaltlich konsistent bleiben. Wiedererkennen macht Verarbeitung leichter.
4. Und deshalb heißt es dann: wiederholen, wiederholen, wiederholen. Nicht zwingend immer dieselbe Werbung. Aber dieselbe mentale Verbindung. Wiederholung schafft Vertrautheit – und Vertrautheit macht Verarbeitung leichter.
🚨 Was kann Euer Unternehmen hier also konkret mitnehmen?
Versuche nicht, bei jedem Kontakt die Marke neu zu erfinden. Entscheidend ist Konsistenz und dass Deine Marke mental mit ihrer Produktkategorie verknüpft wird. Dafür braucht es charakteristische und aufeinander abgestimmte Brand Codes, die konsequent wiederholt werden. Dazu gehören Bildwelt, Typografie, Farben, Formen, Tonalität, Claims, Sounds und weitere wiedererkennbare Markensignale.
🚨 Das ist es, was wir bei @NEUBLCK tagtäglich für unsere Kunden machen. Wir schauen darauf, welche Codes eine Marke bereits besitzt, welche die Kategorie signalisieren und welche sie unverwechselbar machen.Auf Instagram ansehen →
🎤 Hauptbühne. OMT. 25. September in Mainz.
„Die 3 größten Conversion-Killer: Wie die Großen von Amazon bis Zalando sie lösen und was der Mittelstand daraus lernen kann."
Ich zerlege die drei Killer, zeige pro Killer die Hebel der Großen und wie Du das Montagfrüh in Deinem Shop für Bleistiftspitzermesser oder Kugellagerersatzkugeln umsetzt. Was ich Dir eigentlich sagen will – Du kannst das auch!
Und wer mich kennt, weiß, dass ich das geballte Neuromarketingwissen natürlich wieder in ein paar lustige Geschichten einbetten werde. Deswegen: Was diese drei Killer mit Handschellen für's Wochenende zu tun haben und warum FRED 🧠 auf die Edition in rot steht, auch das erfährst Du nur am 25. September in Mainz 😎
15:20 Uhr, Hauptbühne beim @omt.liebe Wird spannend. Und garantiert stark.
Wen von Euch treffe ich in Mainz?Auf Instagram ansehen →
Ich habe mir Prof. Dr. Dr. h.c. @fred_thebrain geschnappt, ein paar glutenfreie Muffins als Nervennahrung gebacken und mir das Ganze einmal genauer angeschaut. 🧠
1. Dr. August Oetker, der Gründer des bekannten Familienunternehmens, war tatsächlich Doktor, allerdings Doktor der Botanik. Hat also an der Stelle erstmal wenig mit Backen zu tun.
2. Sein erstes Produkt, dass er auf den Markt brachte? Ein Backpulver, dass das Backen einfacher und berechenbarer machte. Oder wie meine Kollegin @peachy_sallen sagen würde: Kuchen für alle! 🍰
3. Und warum jetzt ein Dr. zur Vermarktung eines Backtreibmittels? Der liefert unserem faulen Gehirn ein Kompetenzsignal mit: Der/die/das Herr/Frau/X Doktor wird schon wissen, was er/sie/x da zusammenmischt.
4. Der Neuromarketingeffekt dahinter heißt Autoritätsheuristik: Expertise, Status und Titel beeinflussen, wie glaubwürdig wir jemanden wahrnehmen, und damit auch seine Produkte.
5. Der „Dr.“ adelt an der Stelle gewissermaßen das einfache Backpulver. Nicht schlecht für zwei Buchstaben und ein Satzeichen, oder?
Andere Marken nutzen ähnliche Signale: Zum Beispiel Dr. Beckmann mit seinen Haushaltsreinigungsprodukten oder Dr. Wolff mit seinen Produkten für Haut und Haar.
🚨Was können mittelständische Unternehmen daraus mitnehmen? Marke ist mehr als Logo, Produkt und hübsche Farben. Namen, Begriffe und andere Markensignale transportieren Bedeutung und das oft bevor wir überhaupt bewusst darüber nachdenken.
🚨Und genau das ist es, was wir bei @neublck so spannend finden. Wir schauen hinter Produkt und Dienstleistung und suchen nach den Signalen, die eine Marke stark machen. Manchmal steckt eben mehr Marke in zwei Buchstaben als in 80 Seiten Markenhandbuch.Auf Instagram ansehen →
Viele Unternehmen versuchen, ihre Produkteigenschaften möglichst ausführlich zu erklären. Snickers zeigt uns mit seiner Werbekampagne „Du bist nicht Du, wenn du hungrig bist." einen anderen Weg.
FRED und ich sind leider totale Snickers-Fans und deshalb schauen wir uns jetzt mal an, was in der Werbung unseres Guilty Pleasures passiert. 🤓
1. Unsere 🧠 FREDs sucht ständig nach Erklärungen. Verhält sich jemand ungewöhnlich, führen wir das oft auf seine Persönlichkeit zurück und viel seltener auf die Situation, in der sich die Person gerade befindet.
2. In der Psychologie spricht man von Attributionsfehlern. Diesen Mechanismus greift die Kampagne „Du bist nicht Du, wenn Du hungrig bist.“ auf.
3. In der Kampagne bekommen wir eine neue Erklärung für ein ungewöhnliches Verhalten. Nicht die Person ist das Problem, sondern der Hunger.
4. Dahinter steckt mehr als ein guter Werbespruch. Kennen wir alle – Hunger beeinflusst unsere Verhalten und wie wir Entscheidungen treffen (schon mal hungrig einkaufen gewesen? Eben…). Die Kampagne übersetzt diesen Zusammenhang in eine Geschichte, die sofort verständlich ist.
5. Im Mittelpunkt steht die Ursache des Problems. Snickers wird vom Schokoriegel zum Problemlöser.
6. Humor verstärkt diese Wirkung. Unerwartete Situationen erzeugen Aufmerksamkeit, reduzieren die kritische Verarbeitung der Werbebotschaft und können die Erinnerungsleistung verbessern. Genau deshalb bleibt die Kampagne im Kopf.
Kurz gesagt: Snickers macht aus "Lust auf nen Schokoriegel" eine Story mit konkretem Nutzen. Und wer denkt da noch ans Kalorienzählen?
🚨 Was bedeutet das für das Marketing Deines Unternehmens? Versuche nicht nur, die Eigenschaften Deines Angebots zu erklären. Überlege, welchen neuen Blickwinkel Deine Marke auf ein bekanntes Problem geben kann.
🚨 Wir bei @neublck nennen das "neue Probleminterpretation". Wer die Interpretation eines Problems verändert, schafft neue mentale Verknüpfungen. Genau damit machen wir Botschaften leichter erinnerbar und Marken relevanter.Auf Instagram ansehen →
Denn kaum jemand erinnert sich an Taurin, Koffein oder Inhaltsstoffe. An Flügel hingegen schon.
@fred_thebrain und ich schauen uns einmal an, warum dieser Satz seit Jahrzehnten funktioniert: 🤓
1. Der Claim besteht aus nur vier Wörtern. Keine Fachbegriffe, keine Erklärung, keine Komplexität. Das Gehirn kann die Botschaft ohne Energieaufwand verarbeiten.
2. Genau das liebt unser Gehirn. Was leicht verständlich ist, wirkt automatisch vertrauter, richtiger und glaubwürdiger. 🧠 Mit FRED und drei "f"-Lauten wird's sogar noch leichter ;-)
3. Der eigentliche Geniestreich steckt aber im Bild. Niemand sieht beim Satz „Red Bull verleiht Flügel“ eine Zutatenliste vor sich. Jeder sieht Flügel.
4. Mit diesem einen Bild transportiert die Marke gleichzeitig Energie, Freiheit, Leichtigkeit, Geschwindigkeit und Überlegenheit – ohne eines dieser Worte überhaupt auszusprechen.
5. Dadurch entsteht mentales Kino. Das Gehirn simuliert eine Erfahrung, statt eine Information zu verarbeiten. Und genau deshalb bleiben solche Botschaften besser im Gedächtnis.
6. Spannend wird es bei der Wirkung dahinter: Der Claim liefert keine rationale Begründung. Trotzdem ergänzt das Gehirn automatisch eine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Red Bull trinken → mehr Energie → Flügel.
7. Hier treffen drei starke Prinzipien aufeinander: kognitive Leichtigkeit, Bildhaftigkeit und das Bedürfnis unseres Gehirns nach einem logischen „Warum“. Diese Kombination macht den Claim so stark.
Deshalb:
Menschen erinnern sich selten an Inhaltsstoffe.
Menschen erinnern sich an Bilder.
🚨 Für die Markenführung Deines Unternehmens bedeutet das: Erkläre nicht mehr, wenn Du auch ein Bild erzeugen kannst. Denn Informationen müssen erst verarbeitet werden. Bilder werden erlebt und erzeugen Emotionen.
🚨 Genau deshalb suchen wir bei NEUBLCK nicht zuerst nach besseren Produktargumenten. Wir suchen nach den Bildern, Bedeutungen und Geschichten, die Menschen dauerhaft im Kopf behalten. Denn starke Marken werden nicht verstanden – sie werden erinnert.Auf Instagram ansehen →